Fliegen oder fallen? Luisa und ihr Gendefekt

49 Min. Im Auftrag der WDR

Regie: Barbara Weber

Kamera: Namche Okon & Johannes Kaltenhauser

Ton: Rainer Hirsch, Rafael Loerwald, Moharram Ebrahimi, Felix Hass

Schnitt: Hauke von Stietencron

 

Luisa ist zwanzig, lebenshungrig und voller Sehnsucht nach einem eigenen Leben. Sie liebt Menschen, Fahrgeschäfte und große Gefühle. Dass sie das Williams-Beuren-Syndrom hat, sieht man ihr nicht an. Doch der seltene Gendefekt macht vieles schwer: Lernen, Struktur und Selbstorganisation kosten Kraft.

 

Mehr als sechs Jahre begleitet „Menschen hautnah“ Luisa auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden, vom ersten Arbeitsvertrag in einem Hotel über die Suche nach Liebe bis zum Auszug aus dem Elternhaus in eine inklusive WG.

 

Im Zentrum des Films steht eine Familie aus vier Frauen, die eng miteinander verbunden sind: Luisa, ihre alleinerziehende Mutter Daniela und die beiden jüngeren Schwestern Mara und Laila. Zwischen Fürsorge, Überforderung, Humor und großer Nähe stellt sich immer wieder dieselbe Frage: Wie selbstständig kann Luisa wirklich leben – und was passiert, wenn familiäre Unterstützung wegfällt?

 

„Fliegen oder fallen? – Luisa und ihr Gendefekt“ ist ein Langzeitporträt über Behinderung, Familie und den Wunsch nach Unabhängigkeit in einer Gesellschaft, die Inklusion verspricht, aber selten mitträgt.

 

Unser Film ist jetzt auch in der ARD Mediathek zu sehen:

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